Portugal | Ronaldo tobt nach nicht gegebenem Siegtreffer

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News | Portugal ließ die Chance auf den perfekten Start in die WM-Qualifikation aus. Nach dem Sieg gegen Aserbaidschan verspielte es am gestrigen Abend eine klare Führung in Serbien. Aufregung herrschte in der Nachspielzeit, als Cristiano Ronaldo das vermeintliche Siegtor erzielte, was aber nicht anerkannt wurde. Danach ließ der Superstar seinem Frust freien Lauf.

Ronaldo über seine Wut: „Es gibt schwierige Momente, mit denen man umgehen muss, besonders wenn einer ganzen Nation geschadet wird“

Diogo Jota (24) hatte Portugal in Serbien vor der Halbzeitpause per Doppelpack auf Siegkurs gebracht. Doch die Auswahl verschlief den Start in den zweiten Abschnitt. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff verkürzte Aleksandar Mitrovic (26) auf 1:2. Nach einer Stunde glich Filip Kostic (28) aus. Die Portugiesen hätten in der turbulenten Nachspielzeit, die mit einem Platzverweis für Nikola Milenkovic (24) begann beinahe noch eine Antwort parat gehabt. Cristiano Ronaldo (36) beförderte das Spielgerät wohl über die Torlinie. Die Rettungstat von Verteidiger Stefan Mitrovic (30) kam zu spät. Das Schiedsrichtergespann um Danny Makkelie (38) erkannte allerdings nicht auf Tor. Da in der WM-Qualifikation weder die Torlinientechnologie noch der VAR zum Einsatz kommen, blieb die Entscheidung – und somit auch das Resultat – bestehen.

Ronaldo reagierte äußerst aufgebracht und handelte sich noch die Gelbe Karte ein. Nach Schlusspfiff stürmte er direkt wutentbrannt in die Katakomben. Eine Stunde später erklärte er auf seinem Instagram-Profil (via Sport1): „Ich gebe und werde immer alles für mein Land geben, das wird sich nie ändern. Aber es gibt schwierige Momente, mit denen man umgehen muss, besonders wenn man da Gefühl hat, dass einer ganzen Nation geschadet wird.“ Für etwas Stimmungsaufhellung in den portugiesischen Reihen soll das schon am Dienstag steigende dritte WM-Qualifiaktionsspiel in Luxemburg sorgen.

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(Photo: Imago/Fabio Ferrari)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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