U21-EM-Vorschau: Gruppe C mit Frankreich, Dänemark, Island und Russland

Vorschau

Vorschau | Am 24.März beginnt die U21-Europameisterschaft in Ungarn und Slowenien. Einen Tag später startet die Gruppe C ins Turnier. Dort misst sich Topfavorit Frankreich mit Dänemark, Island und Russland.

U21-EM: Der Spielplan der Gruppe C

Russland vs. Island (25.03., 18 Uhr)

Frankreich vs. Dänemark (25.03., 21 Uhr)

Island vs. Dänemark (28.03., 15 Uhr)

Russland vs. Frankreich (28.03., 21 Uhr)

Dänemark vs. Russland (31.03., 18 Uhr)

Island vs. Frankreich (31.03., 18 Uhr)

Frankreich: Die hohen Erwartungen erfüllen

Der Kader:

Tor: Alban Lafont (FC Nantes), Illan Meslier (Leeds United), Dimitry Bertaud (HSC Montpellier)

Abwehr: Colin Dagba (Paris St. Germain), Benoit Badiashile (AS Monaco), Ibrahima Konate (RB Leipzig), Wesley Fofana (Leicester City), Faitout Maouassa (Stade Rennes), Adrien Truffert (Stade Rennes), Pierre Kalulu (AC Milan), Joules Kounde´(FC Sevilla)

Mittelfeld: Matteo Guendouzi (Hertha BSC), Aurelien Tchouameni (AS Monaco), Boubacar Kamara (Olympique Marseille), Romain Faivre (Stade Brest),  Boubakary Soumare (OSC Lille), Houssem Aouar (Olympique Lyon), Eduardo Camavinga (Stade Rennais)

Angriff: Odsonne Edouard (Celtic Glasgow), Randal Kolo Muani (FC Nantes); Moussa Diaby (Bayer Leverkusen), Jonathan Ikone (OSC Lille), Amine Gouiri (OGC Nizza)

Der Weg zur U21-EM:

Die französische Auswahl qualifizierte sich problemlos für das Turnier.  Nach zwei klaren Siegen zum Auftakt gegen Aserbaidschan (5:0) und Slowakei (5:3) mühten sich Les Bleus zu einem 3:2-Erfolg über Georgien. Der Siegtreffer gelang erst in der Nachspielzeit. Darauf folgte sogar eine 1:3-Niederlage in der Schweiz, die den mit Abstand stärksten Kontrahenten darstellte. Die Franzosen blieben davon unbeeindruckt und boten in 2020 sehr konstante Leistungen. In den Vergleichen mit Georgien, Aserbaidschan, Liechtenstein (2) sowie der Slowakei sprangen fünf zumeist ungefährdete Siege bei nur einem kassierten Gegentreffer heraus. Zum Abschluss der Qualifikation stieg das Duell um den Gruppensieg gegen die Schweiz. In Caen legte die französische Elf eine überzeugende Darbietung und gewann mit 3:1. Damit sicherte sie sich mit einem beachtlichen Torverhältnis von 32:10 Rang eins vor den letztlich punktgleichen Schweizern. Man stellte zudem die drittbeste Offensive der gesamten Qualifikation.

Qual der Wahl in der Innenverteidigung, Camavinga im Fokus, Edouard soll weiter treffen

Trainer Sylvain Ripoll (49) greift auf einen hochkarätig besetzten Kader zurück, der mit seiner Qualität wohl auch bei der Herren-Europameisterschaft im Sommer eine gute Rolle spielen würde. Gleich sechs Akteure zählen zu den laut Transfermarkt.de zehn wertvollsten Spielern im Turnier. Zumeist baut der Übungsleiter auf eine offensive Ausrichtung im 4-3-3-System. Das Tor dürfte Illan Meslier (21) hüten. Er avancierte bei Leeds United direkt zum Stammspieler und wird wohl den Vorzug vor dem in der Qualifikation gesetzten Alban Lafont (22) erhalten. Verlassen können sich die Schlussmänner auf eine stabile Innenverteidigung. Ripoll stehen mit Wesley Fofana (20), Ibrahima Konate (21), Joules Kunde (22) und Benoit Badiashile (19) vier überaus talentierte Akteure aus europäischen Top-Ligen zur Verfügung. Auf den Außenverteidigerpositionen dürften Colin Dagba (22) – der bei Paris St. Germain eine gute Saison spielt, aber das Auftaktspiel Gelb-Rot-gesperrt verpasst – und der bei Stade Rennais bereits Champions-League-Luft schnuppernde Faitout Maouassa (22) starten.

Auf Eduardo Camavinga dürften sich die Blicke zahlreicher Interessierter richten. (Photo: Imago)

Vor der Abwehr wird definitiv Eduardo Camavinga (18) agieren. Trotz seines jungen Alters gilt er in Rennes als herausragender Spieler und ist bereits auf der Liste zahlreicher europäischer Spitzenvereine, die seine Leistungen sicherlich ganz genau beobachten werden, zu finden. Neben Camavinga wird der bei Olympique Lyon enorm auffällige Houssem Aouar (22) mit angrenzender Sicherheit starten. Um den letzten Platz streiten sich ebenfalls namenhafte Akteure wie Boubakary Soumare (22), Aurelien Tchouameni (21), Boubacar Kamara (21) oder Matteo Guendouzi (21).

Im Angriff besteht Verlass auf Odsonne Edouard (23). Er spielte sich bei Celtic Glasgow in den Vordergrund, wird im Sommer wohl den nächsten Schritt in seiner Entwicklung begehen und in eine größere Liga wechseln. In der Qualifikation steuerte er satte elf Tore bei nur acht Einsätzen dabei. Zuspiele wird Edouard wohl von den dribbelstarken Flügelspielern Moussa Diaby (21) und Jonathan Ikone (22) erhalten.

Dänemark: Mit mannschaftlicher Geschlossenheit das Weiterkommen erreichen

Der Kader:

Tor: Oliver Christensen (Odense BK), Mads Hermansen (Bröndby IF), Peter Vindahl Jensen (FC Nordsjaelland)

Abwehr: Frederik Alves Ibsen (West Ham United), Mads Bech Sörensen (FC Brentford), Mads Roerslev (FC Brentford), Andreas Poulsen (Austria Wien), Rasmus Carstensen (SIlkeborg IF), Sebastian Hausner (Aarhus GF), Victor Nelsson (FC Kopenhagen)

Mittelfeld: Gustav Isaksen (FC Midtjylland), Jacob Bruun Larsen (RSC Anderlecht), Jesper Lindström (Bröndby IF), Magnus Kofod Andersen (FC Nordsjaelland), Morten Hjulmand (US Lecce), Nikolas Nartey (SV Sandhausen), Victor Jensen (FC Nordsjaelland), Anders Dreyer (FC Midtjylland)

Angriff: Mohamed Daramy (FC Kopenhagen), Nikolai Baden Fredriksen (WSG Tirol), Nikolai Laursen (FC Emmen), Wahid Faghir (Velje), Carl Holse Justesen (Rosenborg Trondheim)

Der Weg zur U21-EM:

Mit einem glücklichen 2:1-Erfolg über Rumänien, das kurz vor Schluss noch einen Elfmeter vergab, startete die dänische Mannschaft in die Qualifikation. Anschließend landeten sie vier weitere Siege am Stück. Gegen Nordirland, Finnland und die Ukraine setzte sich die DBU-Elf jeweils mit einem Tor Unterschied, ehe gegen Malta ein klares 5:1 das Jahr 2019 ausklingen ließ. Somit befanden sich die Dänen bereits frühzeitig auf EM-Kurs. Spätestens mit dem Last-Minute-Remis gegen die Ukraine war klar, dass sie auch nicht mehr ins Trudeln geraten. Denn die Pflichtaufgaben gegen Nordirland, Malta und Finnland wurden erneut erfüllt. Das 1:1 am letzten Spieltag gegen die sich ebenfalls qualifizierenden Rumänen war letztlich bedeutungslos. Mit 26 Punkten und 21:9-Toren sicherte sich Danish Dynamite souverän den Gruppensieg. Gleich sieben Tore erzielte Alexander Skov Olsen (21), der allerdings nicht mit zur Endrunde reisen wird.

Defensive Probleme drohen – Die Hoffnungen ruhen auf Lindström, Bruun Larsen und Fredriksen

Kurz vor Beginn der Qualifikation übernahm Albert Capellas (53) – einst Co-Trainer bei Borussia Dortmund unter Peter Bosz (57) – die Mannschaft. Er verpasste ihr einen im 4-3-3 verkörperten offensiven Spielstil, was angesichts der höheren individuellen Qualität in den vorderen Mannschaftsteilen logisch erscheint. Im Tor wird Oliver Christensen (21) – einer von zwölf Spielern, die in der heimischen Liga auflaufen – stehen. Vor ihm agieren Mads Bech Sörensen (22), der mit Brentford in die Premier League aufsteigen könnte sowie der beim Rekordmeister FC Kopenhagen unter Vertrag stehende Victor Nelson (22).  Probleme könnten die Außenverteidiger bereiten, wo unter anderem Andreas Poulsen (21) eine Option darstellt. Er kam jedoch auch nach seiner Leihe von Mönchengladbach zu Austria Wien nicht ins Rollen.

Jacob Bruun Larsen ist der wohl prominenteste Name im Kader. (Photo: Imago)

Im zentralen Mittelfeld wird der spielstarke Magnus Kofod Andersen (21) eine prägende Rolle einnehmen. Er soll die gut besetzte Offensive in Szene setzen, wo unter anderem Jesper Lindström (21) Akzente setzen soll. Er startete bei seinem Heimatverein Bröndby IF – aktueller Spitzenreiter in Dänemark – vollends durch, kommt auf bereits 18 Scorerpunkte und wurde schon mit Galatasaray Istanbul sowie Sampdoria Genua in Verbindung gebracht. Links von ihm wird der Bundesliga-erfahrene Jacob Bruun Larsen (22), dessen Entwicklung auch in Anderlecht stockt, versuchen sein Formtief zu beenden.

Auf dem rechten Flügel ruhen die Hoffnungen auf Anders Dreyer (22). Er erzielte für den amtierenden Meister FC Midtjylland unter anderem schon ein Champions-League-Tor. Treffen soll auch der bei Juventus Turin unter Vertrag stehende Nikolai Baden Fredriksen (20), was ihm momentan auf seiner Leihstation in Tirol prächtig gelingt. Hinter ihm lauert Youngster Wahid Faghir (17) auf seine Chance.

Island: Der krasseste Außenseiter im Turnier

Der Kader:

Tor: Patrik Gunnarsson (Silkeborg IF), Elias Rafn Olafsson (FC Fredericia), Hakon Rafn Valdimarsson (IF Grotta)

Abwehr: Valgeir Lunddal Fridriksson (BK Häcken), Ari Leifsson (Strömsgodset IF), Isak Olafsson (Sönderjyske), Finnur Tomas Palmason (IFK Norrköping), Robert Orri Thorkelsson (Breidablik Kopavogur)

Mittelfeld: Mikael Anderson (FC Midtjylland), Andri Fannar Baldursson (FC Bologna), Isak Bergmann Johansson (IFK Norrköping), Kolbeinn Finsson (Borussia Dortmund II), Hördur Ingi Gunnarsson (FH Hafnarfjödur), Alex Hauksson (Östers IF), Thorir Johann Helgason (FH Hafnarfjödur), Kolbeinn Thordarson (Lommel SK), Jon Dagur Thorsteinsson (Aarhus GF), Willum Thor Willumsson (BATE Borisov)

Angriff: Bjarki Steinn Bjarkason (FC Venezia), Sveinn Aron Gudjohnsen (Odense BK), Valdimar Thor Ingimundarson (Strömsgodset IF), Stefan Teitur Thordarson (Silkeborg IF), Brynjölfur Darri Willumsson (Kristiansund BK)

Der Weg zur U21-EM:

Island beging eine schwierige Route zur zweiten Endrundenteilnahme nach 2011. In die Qualifikation startete der Inselstaat mit zwei klare Erfolgen über Luxemburg (3:0) und Armenien (6:1). Danach folgte ein herber Dämpfer mit der 0:5-Pleite in Schweden, wovon sich die isländische Auswahl jedoch nicht aus der Ruhe bringen ließ. Ein 1:0-Sieg über Irland brachte sie in eine ansprechende Ausgangsposition, sodass die erwartete 0:3-Niederlage in Italien nicht so schwer wog. Hinter den Italienern entwickelte sich ein Dreikampf um Rang zwei, den Island letztlich zu seinen Gunsten entschied. Die Rückspiele gegen Schweden (1:0) und Irland (2:1), wo das Siegtor erst in der Nachspielzeit fiel, gewann man. Mit einem ungefährdeten 3:0 in Armenien, das den siebten Erfolg im zehnten Spiel abbildete, wurde die EM-Qualifikation schließlich eingetütet.

Nur mit Teamgeist eine Chance – Mittelfeldzentrale um Bergmann Johanesson und Baldursson soll Stabilität verleihen

Die seit Jahresbeginn von David Snorri Jonasson (34) trainierte Mannschaft wird als die individuell am schwächsten besetzte Auswahl im Turnier eingestuft. Sie besitzt den geringsten Marktwert, die meisten Spieler (18) laufen in skandinavischen Ligen auf, wo sie nicht alle Stammspieler sind. Dennoch kann sie ihre Gruppengegner gefährden Vorraussetzungen ist ein funktionierendes Kollektiv, das meistens im 4-3-3-System agiert. Das Tor bewacht Patrik Gunnarsson (20), der momentan in der zweiten dänischen Liga die nötige Spielpraxis sammelt. Brenzlig könnte es in der Abwehrreihe werden, wo fast nur äußerst unerfahrene Akteure zur Verfügung stehen. Die Chefrolle soll Ari Leifsson (22) einnehmen. Er absolvierte gerade erst seine erste Spielzeit im Ausland beim norwegischen Erstligisten Strömsgodset IF.

Isak Bergmann Johannesson gilt als interessanter Spieler in Reihen der Isländer. (Photo: Imago)

Vielversprechendere Optionen besitzt Übungsleiter Jonasson im Mittelfeldzentrum. Dort beheimatet ist das größte isländische Talent. Isak Bergmann Johannesson (17) lief in seinem jungen Alter bereits für die A-Nationalmannschaft auf und spielte zuletzt eine tolle Saison – mit 13 Scorerpunkten – beim IFK Norrköping. Unterstützung erhält er von Andri Fannar Baldursson (19), der beim FC Bologna bereits erste Serie-A-Erfahrungen sammeln durfte.

Auch im vorderen Bereich sind die Isländer ordentlich aufgestellt. Über die Flügel sollen Jon Dabur Thorsteinsson (22) sowie der für Midtjylland schon in der Champions League auflaufende Mikael Anderson (22) für Belebung sorgen. Ihre Vorlagen könnte Stein Aron Gudjohnsen (22) – mit fünf Treffern erfolgreichster Schütze in der Qualifikation – verwerten.

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Russland: Verbesserte Nachwuchsarbeit soll sich auszahlen

Der Kader:

Tor: Denis Adamov (FK Sotschi), Ivan Lomaev (Krylia Sovetov Samara), Aleksandr Maksimenko (Spartak Moskau)

Abwehr: Igor Diveev (ZSKA Moskau), Roman Evgenjev (Dynamo Moskau), Nikita Kalugin (Neftekhimik), Danil Krugovoi (Zenit St. Petersburg), Pavel Maslov (Spartak Moskau), Nayair Tiknizyan (ZSKA Moskau), Artem Golubev (FK Ufa)

Mittelfeld: Danil Glebov (FK Rostow), Konstantin Kuchaev (ZSKA Moskau), Daniil Kulikov (Lokomotive Moskau), Daniil Lesovoy (Dynamo Moskau), Aleksandr Lomovitski (Arsenal Tula), Ivan Oblyakov (ZSKA Moskau), Magomed Suleymanov (FK Krasnodar), Nail Umyarov (Spartak Moskau), Daniil Utkin (FK Krasnodar), Arsen Zakharyan (Dynamo Moskau)

Angriff: Fedor Chalov (ZSKA Moskau), Vyacheslav Grulev (Dynamo Moskau), Denis Makarov (Rubin Kasan)

Der Weg zur U21-EM:

Die russische Auswahl meisterte die Qualifikation ohne große Schwierigkeiten. Nach dem 1:0-Auftakterfolg über Serbien leistete sie sich zwar zwei Unentschieden gegen Bulgarien (0:0) und Polen (2:2), nahm danach aber deutlich an Fahrt auf. Vier Siege am Stück über Estland, Lettland, Serbien und Bulgarien leiteten den Gruppensieg ein. Dabei blieb man sogar ohne Gegentreffer. Erstmals bezwungen wurde die Sbornaja im September 2020, als sie Polen mit 0:1 unterlag. Somit stieg der Druck vor den verbliebenden zwei Begegnungen. Die Pflichtaufgaben bewältigten die Russen letztlich höchst souverän. Ein 4:0-Erfolg über Estland sowie ein 4:1 am letzten Spieltag in Lettland waren gleichbedeutend mit dem Gruppensieg. Am Ende standen 23 Punkte sowie ein Torverhältnis von 22:4 auf dem Konto. Damit stellte man die zweitbeste Defensive im Verlauf der gesamten EM-Qualifikation.

Von Maksimenko im Tor bis Chalov im Sturm – Mit Russland ist zu rechnen

Der russische Fußballverband investierte mit Blick auf die Heim-Weltmeisterschaft 2018 kräftig in die Nachwuchsarbeit, was sich zunehmend in Qualität wie Breite der Auswahl widerspiegelte. Dies wiederum erhöht die Qualität der eigenen Liga, da kaum ein Akteur ins Ausland wechselt. U21-Nationaltrainer Mikhail Galaktionov (36) steht ein sehr gut besetzter Kader zur Verfügung. Dies ist schon auf der Torwartposition zu erkennen, wo Aleksandr Maksimenko (23) gesetzt ist. Der aktuelle Torhüter von Spartak Moskau gilt auf lange Sicht als Erbe von Igor Akinfeev (34), der über ein Jahrzehnt als Nationaltorwart fungierte. Davor dürfte der Übungsleiter auf eine Dreierkette bauen. Denn er kann sich auf drei  begabte Innenverteidiger verlassen. Igor Diveev (21), Roman Evgenjev (22) und Pavel Maslow (20) sind allesamt Stammspieler bei den Moskauer Vereinen. Insbesondere Diveev wird eine große Zukunft vorausgesagt.

Fedor Chalov soll Russland zum Erfolg verhelfen. (Photo: Imago)

Eine Führungsrolle wird Ivan Oblyakov (22) übernehmen. Er hat das Kapitänsamt inne und besitzt bereits reichlich Erfahrung. Seit zweieinhalb Jahren spielt er bei ZSKA Moskau. Vor einem halben Jahr feierte der zentrale Mittelfeldspieler dann sein A-Nationalmannschaftsdebüt. Um den Platz neben Oblyakov kämpfen mehrere Akteure wie Mail Umyarov (20) oder Daniil Utkin (21), die sich schon als feste Größen in der heimischen Liga etablierten.

Auf den Außenositionen könnten die Akzente von Magumed Suleymanov (21) ausgehen, der sich beim FK Krasnodar schon über die Landesgrenzen hinaus einen Namen machte. Genauso in der Startelf dürfte sich der gut aufgelegte Daniil Lesovoy (23) wiederfinden. Bei Dynamo Moskau erreichte er schon jetzt eine zweistellige Anzahl an Toren und Vorlagen. In der Spitze gibt es hingegen kein Vorbeikommen an Fedor Chalov (22) – dem wertvollsten Spieler im Kader. Er stand bereits auf der Liste zahlreicher europäischer Vereine, da er bei ZSKA Moskau in bereits 115 Ligaspielen 40-mal ins Schwarze traf und dabei noch 26 Tore vorbereitete.

Prognose

Frankreich wird seiner klaren Favoritenrolle gerecht werden und den Leistungsunterschied in allen Gruppenspielen unter Beweis stellen. Dahinter kämpfen um Russland und Dänemark um den Viertelfinaleinzug, wobei Vorteile auf Seiten der Sbornaja liegen. Für Island bleibt wohl – angesichts des Leistungslimits – nur der Platz am Tabellenende.

(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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