Super League | Auch Atletico und Inter ziehen sich zurück

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News | Am gestrigen Abend distanzierten sich sämtliche Premier-League-Vertreter offiziell von der Super League. Heute legten mit Atletico Madrid und Inter Mailand zwei weitere Teilnehmer nach.

Offiziell: Atletico Madrid und Inter Mailand lehnen Start in der Super League ab

Erst in der Nacht zum Montag wurden die Pläne zur Gründung einer Super League bekannt. Danach rumorte es gewaltig im gesamten europäischen Fußball. Gestern folgte das nächste Beben. Denn sechs der zwölf vermeintlich feststehenden Teilnehmer – allesamt aus der Premier League stammend – nahmen Abstand von der Super League. Somit schien bereits klar zu sein, dass dieses Großprojekt vorerst keine Zukunft haben wird. Am heutigen Morgen zogen Atletico Madrid und Inter Mailand nach. In einer Pressemitteilung erklärten die Colchoneros, den Beitritt nicht endgültig zu formalisieren.

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Der Verein habe am Montag die Entscheidung sich der neuformierten Super League anzuschließen, „als Reaktion auf Umstände, die heute nicht mehr bestehen.“ Für den Verein sei „die Harmonie zwischen allen Gruppen, die die rot-weiße Familie ausmachen, besonders wichtig.“ Mannschaft und Trainer Diego Simeone (50) seien die hätten „die Zufriedenheit mit der Entscheidung zum Ausdruck gebracht, da sie verstehen, dass die sportlichen Verdienste Vorrang vor allen anderen Kritierien haben müssen.“

Ganz so deutlich distanzierte sich die Nerazzurri in ihrem Statement keineswegs. Sie bestätigte lediglich den Austritt aus der Super League. Weiter hieß es: „Wir sind stets bemüht, den Fans das beste Fußballerlebnis zu bieten; Innovation und Inklusion sind seit unserer Gründung Teil unserer DNA. Unser Engagement für alle Interessengruppen zur Verbesserung der Fußballindustrie wird sich nie ändern.“ Die Branche müsse Interesse dran haben, „seine Wettbewerbe ständig zu verbessern.“ So könne man – finanziell nachhaltig – weiterhin Fans jedes Alter auf der ganzen Welt begeistern. „Mit dieser Vision werden wir weiterhin mit Institutionen und allen Interessengruppen für die Zukunft des Sports, den wir alle lieben, zusammenarbeiten“, so die Inter-Vereinsführung.

(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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