Würzburg versucht es mit dem vierten Trainer: Trares muss gehen

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News | Die Würzburger Kickers hatten bereits nach sieben Spieltagen zwei Trainer entlassen. Dann übernahm Bernhard Trares, aber die Fortschritte unter ihm fielen zu gering aus, sodass sich der Verein zu einem weiteren Wechsel entschloss.

Würzburg trennt sich von Trares – Schuppan und Santelli übernehmen „bis auf Weiteres“

Die Würzburger Kickers werden nach dem Aufstieg in die 2.Bundesliga wohl direkt in die 3.Liga zurückkehren. Von Beginn fand sich der FWK am Tabellenende wieder. Nach sieben Spielen stand lediglich ein Zähler zu Buche. Dafür mussten sowohl Aufstiegscoach Michael Schiele (43) als auch sein Nachfolger Marco Antwerpen (49) gehen. Danach wurde mit Sebastian Schuppan (34) ein neuer Sportvorstand sowie mit Bernhard Trares (55) ein weiterer Trainer installiert. Unter Trares präsentierte sich Würzburg konkurrenzfähig. Mehr als 15 Punkte aus 18 Partien sprangen – nach einigen unglücklichen Spielverläufen – allerdings nicht heraus. Heute Nachmittag verkündete der Verein in einer Pressemitteilung die überraschende Beendigung der Zusammenarbeit.

Trares selbst erklärte: „Da ich in meiner Trainer-Laufbahn immer das Wir und nicht das persönliche Ich im Vordergrund gesehen habe, hoffe ich, dass mit meiner Beurlaubung vielleicht noch der ein oder andere Impuls bei der Mannschaft freigesetzt werden kann. Ich drücke den Kickers alle Daumen, dass die Mission Klassenerhalt doch noch realisiert werden kann.“ Auf Trares folgt ein Duo. Schuppan und Ralf Santelli (52) – bisheriger Cheftrainer im Nachwuchsleistungszentrum – leiten „bis auf Weiteres“ die Geschicke. Würzburg geht mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz in die Endphase der Saison. Aufgegeben hat sich der FWK trotzdem noch nicht. „Es liegt einzig und allein an der Mannschaft. Ohne wenn und aber. Ich will ein Team auf dem Platz sehen, dass für den Klub alles – wirklich alles – dem gemeinsamem Erfolg unterordnet“, so Schuppan.

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(Photo: Imago/Julien Beck)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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