Vereinslegende Schnatterer verlässt Heidenheim

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News | Nach 13 gemeinsamen Jahren wird die Zeit von Marc Schnatterer beim 1. FC Heidenheim zu Ende gehen. Ob der Stürmer seine Karriere beendet, ist allerdings noch offen.

Kapitän Schnatterer verlässt Heidenheim im Sommer den Verein

Die Geschichte zwischen Marc Schnatterer (35) und dem 1. FC Heidenheim ist eine Geschichte, die im heutigen Profifußball selten geworden ist. Rund 13 Jahre lief der Offensivspieler für den Zweitligisten auf, trug die Kapitänsbinde. Wie der Klub nun verkündet, wird das Kapitel von Schnatterer als Spieler in Heidenheim im Sommer zu Ende gehen. Der auslaufende Vertrag des Deutschen wird nicht noch einmal verlängert werden. „Wir haben uns das keinesfalls leicht gemacht und sind im Laufe dieser Saison diesbezüglich deshalb immer wieder im persönlichen Austausch miteinander gewesen. Während der Länderspielpause hatten wir dann nochmals ein gemeinsames Gespräch, in dem wir ‚Schnatti‘ unsere Entscheidung mitgeteilt haben“, so Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald.

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Das Karriereende scheint dennoch für Schnatterer noch nicht auf dem Plan zu stehen. „Natürlich hätte ich, nach mittlerweile fast 13 Jahren, sehr gerne auch über den Sommer hinaus das FCH Trikot getragen, daraus mache ich keinen Hehl. Gleichwohl respektiere ich diese Entscheidung selbstverständlich voll und ganz. Wie meine sportliche Zukunft aussieht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, weil der FCH natürlich mein erster Ansprechpartner war. Ich fühle mich fit und kann mir gut vorstellen meine Profi-Karriere nochmal ein oder zwei Jahre lang fortzusetzen.“, so der Spieler selber. Ein Angebot für einen Job im Verein, wenn der Angreifer nicht mehr selber seine Schuhe schnüren will, liegt auch schon vor. Auch wenn die Zeit von Schnatterer im Trikot des 1. FC Heidenheim endet, könnte es also nicht das letzte Kapitel zwischen Klub und Spieler sein.

Photo by Eibner-Pressefoto / Sascha Walther / Imago

 

Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.

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