Hertha | Dardai rechnet vor: Mit dieser Ausbeute gelingt der Klassenerhalt

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News | Trainer Pal Dardai hat seine eigene Rechnung präsentiert, mit welcher Ausbeute Hertha BSC den Klassenerhalt in der Bundesliga packt. Die Berliner müssen nach einer 14-tägigen Quarantäne sechs Spiele in 20 Tagen bestreiten.

Dardai: Hertha muss gegen diese Teams „mindestens vier Punkte“ holen

Hertha BSC befindet sich in einer eigenartigen Situation. Aufgrund der zweiwöchigen Quarantäne nach mehreren Corona-Fällen müssen die Berliner zusehen, wie die Konkurrenz wichtige Punkte gegen den Abstieg sammelt. Teams wie Mainz 05 oder der 1. FC Köln holen momentan wichtige Siege, während sich Hertha auf sein Hammerprogramm von sechs Spielen in 20 Tagen vorbereitet. Mit drei Spielen weniger trennen den Hauptstadtklub nun vier Zähler vom rettenden Ufer. „Wir sind Menschen und von unserem Gehirn gesteuert: Niemand von uns hat gedacht, dass wir mit drei Spielen weniger nicht auf dem 17. Platz stehen“, so Trainer Pal Dardai (45). „Das war relativ klar für mich, von daher bin ich darüber nicht überrascht.“

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Manche Ergebnisse der Konkurrenz überraschten aber sogar den Ungar. „Dass Mainz 05 gegen Bayern München gewinnt, damit war nicht unbedingt zu rechnen. So sorgt jedes Team für seine eigene kleine Überraschung und sammelt Punkte“, erklärte Dardai. Der Hertha-Coach hat bereits seine eigene Rechnung aufgestellt, wie viele Punkte seine Mannschaft holen muss, um den Klassenerhalt zu packen. „Das Wichtigste ist, dass wir aus diesen drei Duellen, die wir nachholen müssen, mindestens vier Punkte einfahren, dann stehen wir aufgrund des besseren Torverhältnisses über dem Strich. Wenn wir mehr Zähler sammeln, umso besser (grinst)„, rechnet Dardai vor. Darüber hinaus müssen wir unsere Heimauftritte gegen die direkten Konkurrenten gewinnen, das sind unsere Sechs-Punkte-Spiele“, stellte der 45-Jährige klar. „Da gibt es keine Ausreden. Diese Vergleiche müssen und werden wir gewinnen, so bin ich eingestellt.“

Dardai stellt klar: Mainz kein Endspiel

Der Auftakt in die entscheidenden Wochen ist am 3. Mai gegen den 1. FSV Mainz 05. Dardai will vor dem Spiel keine Panik aufkommen lassen. „Wir arbeiten weiter ruhig und ohne Hektik“, erklärte er. „Das Kräftemessen in Mainz ist noch kein Endspiel für uns. Wir haben aktuell minus drei Partien und minus vier Punkte – diese Rechnung müssen wir begleichen. Das ist eine machbare Aufgabe“, stellte er klar. „Wichtig ist, dass wir in der nächsten Saison in der Bundesliga vertreten sind, das haben wir alle verinnerlicht!“

Dardai hat allerdings großen Respekt vor der Arbeit, die Trainerkollege Bo Svensson (41) in Mainz leistet. Die 05er belegen Platz fünf in der Rückrundentabelle. „Die Mainzer sind für mich kein Kandidat für den Abstiegskampf“, so Dardai. „Sie sind ein körperlich sehr starkes Team und Trainer Bo Svensson hat es geschafft, alle seine Akteure zu motivieren, dass sie Vollgas geben. Das sieht nicht schlecht aus, sie sind eine gute Pressingmannschaft.“ Daher würde es eine schwierige Aufgabe werden, dennoch glaubt Dardai daran, einen guten Start ins Restprogramm hinzulegen. „Wir reisen allerdings dorthin, um mit mindestens einem Punkt wieder nach Berlin zu kommen.“

Foto: xMatthiasxKochx/IMAGO

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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