Hannover 96 und Kocak trennen sich zum Saisonende

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News | Hannover 96 erlebte unter Trainer Kenan Kocak eine kaum zufriedenstellende Spielzeit. Daher entschieden sich beide Parteien dazu, nach Saisonende auseinanderzugehen.

Hannover 96 und Kocak einigen sich auf Vertragsauflösung nach Saisonende

Hannover 96 ging mit hohen Ambitionen in die Saison. Der mit einem Vertrag bis 2023 ausgestattete Trainer Kenan Kocak (40) sollte die Mannschaft im Aufstiegsrennen mitmischen lassen. Das Vorhaben scheiterte jedoch auf ganzer Linie. Mit nur 39 Punkten aus 30 Spielen liegen die Niedersachsen auf Rang 13. Weder nach oben noch nach unten scheint etwas möglich zu sein. Die Kritik am Chefcoach nahm in der vergangenen Wochen zu, weshalb die heute in einer Pressemitteilung verkündete Trennung wenig überraschend kam. 96 und Kocak seien nach einer ausführlichen Analyse zu dem Entschluss gekommen, das laufende Arbeitspapier nach Ende der Spielzeit aufzulösen.

 

Der omnipräsente Geschäftsführer Martin Kind (77), der heute Geburtstag feiert, erklärte: „In den Gesprächen in den vergangenen Tagen sind wir zum Ergebnis gekommen, dass eine Auflösung des Vertrags für beide Seiten die richtige Lösung ist. Wir haben nun frühzeitig Klarheit und werden in Ruhe einen neuen Trainer suchen, der eine schlagkräftige Mannschaft für die kommende Saison formt.“

Kocak richtete seinen Blick bereits auf die verbleibenden vier Begegnungen mit Darmstadt, Kiel, St. Pauli und Nürnberg: „Ich habe vor einiger Zeit das Gespräch mit Herrn Kind gesucht, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Das ist uns in guten und vertraulichen Gesprächen gelungen. Der volle Fokus gilt nun den letzten vier Spielen. Ich war und bin mit ganzem Herzen für Hannover 96 da und werde bis zuletzt alles geben.“ Denn er wolle sich „gut“ aus der niedersächsischen Landeshauptstadt verabschieden.

Als Nachfolgekandidat wurde bereits Steffen Baumgart (48) gehandelt. Er lässt seinen Vertrag beim SC Paderborn auslaufen, wo er mit einem attraktiven Spielstil sowie dementsprechenden Ergebnissen auf sich aufmerksam machte. Dies ist allerdings mehreren Vereinen nicht entgangen.

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Photo:Eibner-Pressefoto/Michael Bermel

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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