Schalke | Dwamena vom FC Zürich im Blick?

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Beim FC Schalke 04 hat sich hinsichtlich der nächsten Saison personell schon einiges getan. Serdar, Sané, Uth werden kommen, Goretzka, Meyer und Pjaca gehen. Nun könnte sich der nächste Transfer anbahnen. Laut der Schweizer Zeitung „Blick“ sind die Schalker an Raphael Dwamena (22) vom FC Zürich interessiert.

Und nicht nur das, es sollen sogar schon erste Verhandlungen stattgefunden haben. Beim FC Zürich steht der Angreifer noch bis 2020 unter Vertrag und brachte es in dieser Spielzeit in 36 Pflichtspieleinsätzen auf starke 13 Treffer und 12 Vorlagen. Erst Anfang 2017 war der 22-jährige für „schlappe“ 600.000 Euro Ablöse von Austria Lustenau nach Zürich gekommen und entwickelte sich dort in dieser Saison zu einem absoluten Leistungsträger.

 

Wechsel fast schon im letzten Sommer

Dabei wäre beinahe alles ganz anders gekommen. Schon im letzten Sommer stand Dwamena kurz vor einem Wechsel. Die Zieladresse damals: Brighton & Hove Albion. Der damalige Premier-League-Aufsteiger zog jedoch kurz vor Abschluss des Deals das Angebot zurück. Grund dafür waren die Ergebnisse des Medizinchecks. Die Ablöse hätte sich auf rund 15 Millionen Euro belaufen. Aufgrund der starken Saisonleistung dürfte der Ghanaer nun etwas teurer werden.

Zudem stellt sich noch die Frage, für wen der Stürmer kommen soll. Mit Uth hat Schalke bereits einen potenziellen Starter für den Sturm verpflichtet und mit Burgstaller, Teuert, Di Santo und theoretisch auch Embolo stehen vier weitere Spieler im Kader der Knappen, die ebenfalls diese Position spielen (können). Sollte Dwamena verpflichtet werden, könnte einer der Genannten den Verein noch verlassen. Gerade bei Di Santo, dessen Vertrag nur noch bis 2019 läuft, stehen die Zeichen ohnehin auf Abschied.

 

(Photo credit should read SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images)

Nico Scheck

Aufgewachsen mit Elber, verzaubert von Ronaldinho. Talent reichte nur für die Kreisliga, also ging es in den Journalismus. Seit 2017: 90PLUS. Manchmal: SEO. Immer: Fußball. Joga Bonito statt Catenaccio.

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