Schalke: Anfrage bei Kaderabek

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Der Höhenflug der TSG 1899 Hoffenheim weckt logischerweise das Interesse anderer Klubs. Niklas Süle und Sebastian Rudy verlassen beispielsweise den Verein im Sommer und wechseln zum FC Bayern München. Auch der FC Schalke 04 hat Interesse an einem Hoffenheimer: Pavel Kaderabek.

 

Ebenfalls Interesse aus der Premier League

(Photo by RONNY HARTMANN/AFP/Getty Images)

Der 24-Jährige ist unter Julian Nagelsmann als rechter Verteidiger ein absoluter Leistungsträger. In der laufenden Saison fehlte der Tscheche bisher nur in einer Partie in der Bundesliga, ansonsten war er immer im Einsatz. Dabei bereitete er zwei Treffer vor. Interesse besteht an dem Nationalspieler schon länger, die TSG hat laut der „Bild“-Zeitung ein Angebot in Höhe von 10 Millionen Euro aus der Premier League im vergangenen Sommer abgelehnt. Kaderabek steht in Hoffenheim noch bis 2019 unter Vertrag.

Die Schalker könnten hingegen durchaus eine Verstärkung auf der Position gebrauchen. Von den Kandidaten Alessandro Schöpf, Atsuto Uchida und Sascha Riether hat in dieser Saison so wirklich nur der Erstgenannte eine Rolle gespielt.

 

 

Anfrage im Winter

Der Rechtsverteidiger bestätigte nun gegenüber dem Blatt das Schalker Interesse im Januar an ihm:

 

„Mein Berater hat mir gesagt, dass sie angefragt haben.“

 

An einen Abgang scheint der Spieler allerdings aktuell sowieso nicht zu denken:

 

„Für mich passt hier alles optimal, besser geht’s nicht. Ich bin jedenfalls froh, in Hoffenheim zu spielen, nicht nur beim Blick auf die Tabelle: Ich wollte immer in die Bundesliga wechseln, das war mein Traum. Die Bundesliga ist für mich die beste Liga. Und wir sind jetzt Vierter, mit Konstanz und ein bisschen Glück kann es noch weiter nach oben gehen.“

Mit der TSG liegt der 26-fache Auswahlspieler auf dem vierten Platz, eine Teilnahme im Europa-Pokal wirkt aktuell sehr realistisch. Die „Königsblauen“ haben dagegen bereits acht Punkte Rückstand auf den sechsten Platz. Ein Verbleib im Kraichgau ist daher sehr wahrscheinlich, auch wenn im Sommer mit Sicherheit erneut Anfragen eingehen werden.

 

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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