Ronaldinho | Wechsel zu ManUtd scheiterte an Versprechen

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Im Sommer 2003 waren sich Manchester United und Ronaldinho über einen Wechsel einig. Doch am Ende scheiterte der Deal, der Weltstar offenbarte nun wie knapp es damals war.

 

Bei Rosell im Wort

Der Anhang von Manchester United stand im Sommer 2003 unter Schock: Eigengewächs und Superstar David Beckham verließ den Verein in Richtung Real Madrid. Der langjährige Leistungsträger musste nicht nur aus sportlicher Sicht ersetzt werden, zum damaligen Zeitpunkt ging kein Trikot weltweit häufiger über den Ladentisch als das rote Leibchen mit der Rückennummer 7. Ein Spieler mit internationaler Strahlkraft sollte daher kommen.

Die Verantwortlichen hatten diesen Spieler ziemlich schnell ausgemacht. Seit zwei Jahren spielte damals in Paris ein junge Brasilianer, welcher vor allem bei der WM 2002 brilliert hatte: Ronaldinho. Der Brasilianer war ein wenig zu groß für die Ligue 1 geworden, der nächste Schritt wurde bei ihm erwartet. Unter den zahlreichen Interessenten schienen die „Red Devils“ die besten Karten gehabt zu haben.

(Photo by JOSE JORDAN/AFP/Getty Images)

Am Ende wechselte der Spieler jedoch zum FC Barcelona. Wie knapp der Deal scheiterte, verriet der zweimalige Weltfußballer nun im Gespräch mit „FourFourTwo“:

„Der Wechsel war schon so gut wie durch. Es war eine Sache von 48 Stunden, aber Sandro Rosell hatte mir zuvor das Versprechen abgerungen, dass ich zu Barca kommen würde, sollte er zum Präsident gewählt werden. Es wurden gerade die letzten Details mit United geklärt, als der Anruf von ihm kam, in welchem er mir mitteilte, dass er die Wahl gewinnen werde. Da ich ihm mein Versprechen gegeben hatte, gingen die Verhandlungen schnell in eine andere Richtung. Ich habe daraufhin den Engländern mitgeteilt, dass es Barca werden würde. Es war die richtige Entscheidung, wir Brasilianer lieben diesen Verein schon immer.“

Dem kann man kaum widersprechen: Ronaldinho katapultierte sich bei den Katalanen in neue Sphären und gewann jede Trophäe mit dem Verein. Die „Red Devils“ sahen sich daraufhin nach einem anderen Spieler für die Beckham-Nachfolge um und wurden wenige Wochen später fündig.

Der „große“ Name war es auf den ersten Blick zwar nicht, dennoch dürfte der englische Rekordmeister mit diesem Szenario sogar besser gefahren sein: Von Sporting Lissabon kam ein gewisser 18-Jährige Cristiano Ronaldo.

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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