Mönchengladbach | Eberl erklärt Hütter-Verpflichtung

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News | Gestern gab Borussia Mönchengladbach bekannt, dass ab Sommer Adi Hütter als Cheftrainer fungieren wird. Sportdirektor Max Eberl sprach über das Vorgehen bei der Trainersuche.

Mönchengladbach-Sportdirektor Eberl zu Hütter: „Ich hatte mein Ziel von Anfang an im Kopf“

Nach rund zweimonatiger Suche hat Borussia Mönchengladbach einen neuen Cheftrainer gefunden. Adi Hütter (51) – der bei Eintracht Frankfurt hervorragende Arbeit leistete – wird die Nachfolge von Marco Rose (44) antreten. Darüber sprach Sportdirektor Max Eberl (47) im Podcast von Toni (31) und Felix Kroos (30) „Einfach mal Luppen“ (via Sky Sport).  Die Trainersuche habe ihn in den letzten Wochen sehr belastet und angestrengt. Aber „es waren spannende Wochen mit vielen guten Gesprächen. Ich hatte mein Ziel von Anfang an im Kopf“, so ein glücklicher Eberl.

Seine Aufgabe sei es gewesen „den am besten passendsten Trainer für Borussia Mönchengladbach“ zu finden. Berücksichtigt werde dabei die Spielphilosophie und die Vergangenheit. Die Fohlen haben den Ballbesitzfußball von Lucien Favre (63) perfektioniert. Unter Rose sei die Aktivität und das Pressing besonders wichtig gewesen. Nun „wollten wir einen Trainer, der an diese Facetten anschließen kann. Dann wird der Kandidatenkreis ohnehin kleiner“, erklärte Eberl. Ebenfalls schaute er auf Faktoren wie Empathie und Kommunikation sowie die Identifikation mit dem Verein. All dies habe Hütter vereint, weshalb er die Ausstiegsklausel in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro zog. „Leider haben wir damit einem anderen Verein geschadet, der sich nun einen neuen Trainer suchen muss“, fügte er hinzu. Pikanterweise duellieren sich Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt am Samstag.

Die Saison hat Eberl längst noch nicht abgehakt. Der momentane Tabellenachte wolle unbedingt nach Europa:„Wir kämpfen noch mit Dortmund, Leverkusen Union, Stuttgart und Freiburg um die Europa-League-Plätze – das wollen wir noch schaffen.“ Der scheidende Trainer Rose möchte sich unbedingt mit einem Erfolg verabschieden und habe damit eine große Motivation.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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