Hertha BSC: Krise immer schlimmer! Debakel gegen Werder Bremen

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News | Am Samstagabend traf Hertha BSC im Berliner Olympiastadion auf den SV Werder Bremen. Nach der Negativserie der letzten Wochen stand für den Gastgeber viel auf dem Spiel. Doch Werder gewann in der Hauptstadt mit 4:1. 

Hertha BSC: Debakel gegen Werder

Ein durchaus kurzweiliges Spiel entwickelte sich zwischen Hertha BSC und Werder Bremen. Viele Zweikämpfe wurden geführt, beide Mannschaften machten viele Fehler. Hinzu kam ein Schiedsrichter, dem die Leitung über dieses Spiel schon früh entglitt. Entsprechend dominierte die Hektik auf dem Feld. Das erste Ausrufezeichen konnte Werder setzen, als Davie Selke einen Foulelfmeter noch in der Anfangsphase verwandelte. Die Gastgeber erspielten sich die ein oder andere Chancen und hatten auch deutlich mehr Abschlüsse als Werder, doch die Gäste waren effizienter und nutzten die Fehler, die der Gastgeber anbot, eiskalt aus.

Nach einer guten halben Stunde wurde es noch besser für Werder. Ömer Toprak erzielte das 0:2, weil die Hintermannschaft der Gastgeber schlief. Hertha fand nur zu selten Lösungen im Spiel nach vorne, vieles war Stückwerk. Die individuelle Klasse kam nicht oft zum Tragen. In einer selbst für dieses Spiel sehr hektischen Phase sorgte Jhon Cordoba mit dem 1:2 kurz vor der Pause für Hoffnung.

Doch diese Hoffnung fand nach dem Seitenwechsel ein jähes Ende. Der umtriebige und sehr auffällige Romano Schmid initiierte einige Werder-Angriffe und nach 56 Minuten erhöhte Leonardo Bittencourt für Werder auf 1:3. Als Josh Sargent nach 76 Minuten mit einem hervorragenden Schuss aus der Distanz, bei dem er viel zu wenig Gegnerdruck erhielt, das 1:4 erzielte, nahm das Debakel Konturen an. Die Gäste mussten nicht einmal besonders zielstrebig nach vorne spielen, um zu den Toren zu kommen.

Eines ist nach dieser deutlichen Niederlage klar. Für Trainer Bruno Labbadia und auch für Michael Preetz wird es bei Hertha BSC nun sehr ungemütlich. Konsequenzen vor dem kommenden Spiel gegen Eintracht Frankfurt sind nicht auszuschließen.

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(Photo by Maja Hitij/Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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