Halilovic sieht HSV-Intermezzo als großen Fehler

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Alen Halilovic (23) gesteht sich ein, mit seinem Wechsel zum Hamburger SV im Sommer 2016 einen großen Fehler begangen zu haben. Im Gespräch mit Voetbal International gibt er sich zudem grundlegend selbstbewusst und spricht über seine hochambitionierten Ziele.

Halilovic will es Kritikern beweisen

SC Heerenveen heißt der Verein, für den sich Halilovic seit Anfang September die Fußballschuhe bindet. Nach Stationen bei UD Las Palmas, Milan und Standard Lüttich, geht es nun in die niederländische Eredivisie. Dabei klang seine Zukunft vor drei Jahren noch etwas verheißungsvoller. So holte der Hamburger SV den damals 20-Jährigen mit hohen Erwartungen an die Elbe, sein Talent hatte sich europaweit herumgesprochen.

Bei den „Rothosen“ allerdings kam er nie zum Zug, brachte es in einem Halbjahr auf magere 137 Einsatzminuten. Grund dafür soll Trainer Markus Gisdol gewesen sein, der kurz nach Saisonbeginn bei den Hanseaten anheuerte und Halilovic mitteilte, er würde nicht in sein System passen. „Es war ein großer Fehler, zum HSV zu gehen“, resümiert der Kroate nun seinen Zwischenstopp in Norddeutschland, und weiter: „Wenn man mich jetzt fragt, warum ich zum HSV ging, kann ich es nicht beantworten.“

Dass seine Karriere in den vergangenen Jahren stagnierte und er sich bei keinem Verein wirklich durchsetzen konnte, schreckt Halilovic jedoch nicht von hohen Ambitionen ab. „Du musst einfach fokussiert bleiben und wissen, was du willst“, gibt sich der 23-Jährige selbstbewusst und scheint sich der festen Überzeugung zu sein, eines Tages immer noch so gut wie Landsmann Luka Modric werden zu können. Weiter verrät Halilovic, dass es zuletzt auch Angebote aus Spanien, Italien, Frankreich und Russland gegeben habe, er aber nicht jemand sei, „der seinen Gehaltscheck abholt und das Leben genießen geht.“

Das niederländische Fußball-Oberhaus sehe er als den richtigen Zwischenschritt, um sich wieder für größere Aufgaben profilieren zu können. So will Halilovic „zeigen, dass ich einer der besten Spieler der Eredivisie bin“, um danach „dort zu sein, wo ich sein sollte: in der europäischen Spitze.“ Große Ziele also, die der junge Kroate verfolgt. 

(Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Michael Bojkov

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